Romantisches Städtchen vor einzigartiger Kulisse – Hallstatt im Salzkammergut

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Mit knapp 800 Einwohnern gehört das verschlafene Städtchen in Oberösterreich mit Sicherheit nicht zu den aktiven Metropolen, dennoch hat es seinen eigenen Charme und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Hallstatt ist Weltkulturerbe und gehört zur Region “Salzkammergut”, die ihren Namen deswegen erhielt, weil hier bereits etwa 5000 v. Chr. Salzkristalle abgebaut wurden. Ein besonderes Highlight, das einen Urlaub im Salzkammergut so besonders macht, ist die einzigartige Kulisse, denn Hallstatt liegt direkt an einem Talsee, wird umringt von steilen Bergen und wurde so gebaut, dass einige Häuser sogar direkt in den Hallstätter See ragen.

Erreichbarkeit

Hallstatt kann sowohl von Osten als auch von Norden mit dem Auto erreicht werden. Anschluss-Stellen befinden sich an der B 145 in Eselsbach/Unterkainisch über die Sarsteinstraße sowie an der B 166 in Steeg-Gosau über die Hallstättersee Landestraße. An beiden Ortseingängen befinden sich großzügig bemessene Parkplätze. Zudem kann die Stadt per Zug erreicht werden, ein Regionalexpress und die Regionalbahn “Salzkammerbahn” halten am Seeufer direkt gegenüber, ankommende Gäste werden per Fähre direkt nach Hallstatt transportiert.

Die Region

Für viele Menschen lohnt sich ein Urlaub am Salzkammergut deswegen, weil durch die vielen Salzberge die Luft mit Mineralien anreichern und ein teilweise reizendes, aber gesundes Klima anregen. Aus diesem Grunde wurde Hallstatt ebenfalls zum Luftkurort ernannt. Prägend für die Region ist vor allem das mutmaßlich älteste Salzbergwerk der Welt, das direkt über dem historischen Stadtkern liegt. In der Sommersaison gibt es täglich Führungen durch das Bergwerk. Die Highlights sind eine Rutschpartie in der längsten Bergmannsrutsche der Welt sowie eine Fahrt mit der heute noch laufenden Grubenbahn. Erreicht werden kann das Bergwerk entweder zu Fuß über den sogenannten “Hallstätter-Steig” oder über die extra angelegte Panoramabahn, die zudem einen atemberaubenden Blick über den See erlaubt.

Die Stadt

Neben dem Bergwerk hat Hallstatt eine Reihe weiterer, historischer Gebäude zu bieten, die ebenfalls dazu beigetragen haben, dass Hallstatt zum Weltkulturerbe ernannt wurde (Mehr erfahren Sie hier). So gibt es zum Beispiel die im Jahre 1505 erbaute Pfarrkirche “Maria Himmelfahrt”, dessen noch bestehender Turm unverwechselbar über den alten Marktplatz und den historischen Stadtkern wacht. Besagter Turm ist sogar noch älter als die Kirche selbst und wurde erst jüngst auf das Jahr 1320 datiert. Der größte Teil des Gebäudes kann besichtigt werden, im Inneren befindet sich der Marienaltar, der etwa im Jahre 1515 fertiggestellt wurde. Anders als in anderen österreichischen Gemeinden herrschte in Hallstatt schon immer Platzmangel, weswegen man sich früh dafür entschied, die wenigen Gräber des Friedhofs nur etwa 30 Jahre zu nutzen, bevor sie neu ausgegeben werden. Die bis dato angehäuften Knochen, wurden gebeizt und bemalt in das sogenannte “Beinhaus” geschaffen, das heute noch direkt in der Nähe der Kirche steht.

Weitere Aktivitäten

Darüber hinaus kann man in Hallstatt den folgenden Aktivitäten nachgehen:
• Klettern (Alpines klettern, Klettersteige mit Hang- und Überhanglagen) Erfahrung vorausgesetzt
• Wandern – Unter anderem gibt es den Weg zum Gräberfeld, wo Johann Georg Ramsauer zum ersten Mal den Begriff “Hallstätterzeit” prägte
• Radfahren und Mountainbiking (Es gibt sowohl befestigte als auch unbefestigte Fahrradwege entlang des Sees und in die Berge)
• Schwimmen (Der Hallstätter See ist an vielen Stellen zum Baden freigegeben, darüber hinaus gibt es mehrere öffentliche Badeanstalten)
• Schneeschuhwandern (Vor allem im Winter sind die Wanderwege oft zugeschneit)
• Skifahren (in Hallstatt selber nur bedingt, kein ausgewiesenes Skigebiet, es gibt aber einen kleinen Lift, der auch für Anfänger geeignet ist. Das Skigebiet Dachstein West ist nur wenige Kilometer entfernt, ebenso wie die Freeride-Arena Krippenstein.)